"Der Nachttisch Sigmund Freud`s als Echo" von Jo Fabian

“...ich war dabei."

[video]


 
Premiere: 14.05.2005, Berlin, Eberswalder Str. 30

Regie, Choreographie, Bühne,
Kostüme, Video: Jo Fabian
Regieassistenz: Ralph Boock,
Regiehospitanz: Josephine Fabian
Darsteller: Kerstin Rünzel, Annegret Thiemann,
Musik & Soundinstallation: Jan Klemm
Raum & Lightdesign: Andreas Kröher


Es gibt keine Bühne und keinen Zuschauerraum im klassischen Sinn, ein leer stehender Laden in Berlin-Prenzlauer Berg wird zum Theater-Raum, das Schaufenster als gläserne vierte Wand gibt den Blick frei auf ein rätselvolles Bild mit zwei Frauen. Die Texte sind dem Nachttisch Sigmund Freuds in London Ende 1939 entwendet worden.

Sigmund Freuds Nachttisch ist in einigen Gemälden Salvador Dalí’s abgebildet
(z.B. „Weiche Konstruktion mit gekochten Bohnen - Vorahnung des Bürgerkrieges“ von 1936
oder „Die Entwöhnung von der Möbelnahrung“ von 1934).

Dieser Nachttisch verfügt über eine kleine obere Schublade und ein großes unteres Fach, dessen Türchen aber ab und an fehlt oder ganz woanders auftaucht. In geschlossenem Zustand können wir davon ausgehen, dass Freud gerade drin sitzt und sich fürchtet.

Jo Fabian

Eine Produktion von Jo Fabian Department, pact-Zollverein Essen und
TESLA im podewil’schen Palais Berlin
Gefördert aus Mitteln der Berliner Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur und durch den Fonds Darstellende Künste e.V., Bonn