"Steinberg.born to be wild" von Jo Fabian

"Fabian beweist politischen Mut, der auch Frank Castorfs einstige Kulturkampfthese in den Schatten stellt." / Tom Mustroph

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Premiere: 15. Juni 2000, Hebbel-Theater Berlin

Stück von Ulrich Preuß und Jo Fabian
nach einer Idee von Jo Fabian
Regie, Bühne, Licht, Film: Jo Fabian
Regie-Assistenz: Birgit Aßhoff
Komposition, Live-Musik: The Inchtabokatables

Darsteller:
Susanne Jansen, Jörg Jüsche,
Reinhardt Scheunemann, Jörg Steinberg
Ton: Andreas Vater
Licht: Frank Possekel

Wie erinnern uns an "Whisky & Flags" von 1993, Jo Fabians Meisterwerk, das vom Theater unterm Dach direkt ins Theatertreffen durchstieß. Wie hatte der Ossi dort gejammert über seine Unzulänglichkeit! Hitzig und virtuos hatte Fabian damals die Versatzstücke der Bewußtseinstrübung durcheinander gewirbelt, die nach der Wende in den Köpfen entstanden war. Jetzt ist Schluss mit lustig. Diesmal wird die Geschichte erzählt, von vorne bis hinten.
Bernd Feuchtner, tip, 13/2000

Starke Bilder, geprägt durch Bühnenaufbau, Licht und teilweise exteme Anforderungen an die Darsteller ist der Theatergänger vom Regisseur Jo Fabian gewohnt. Neu ist hier das Zusammenspiel unterschiedlicher Genres, angefangen vom intensiv in Szene gesetzten Sprechtheater über eine anschließende längere Videosequenz bis hin zum ungewöhlich agressiven und gerade dadurch befreienden Konzert der Inchtabokatables.
Frieder Fehlmann, Potsdamerr neueste Nachrichten, 24.06.2000

Eine Koproduktion von Jo Fabian Department mit dem Hebbel-Theater Berlin, dem Kleist-Theater Frankfurt (O.) und der Muffathalle München und wurde mit freundlicher Unterstützung der Berliner Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur sowie der Europäischen Werkstatt für Kunst und Kultur im Festspielhaus Hellerau und der Tanzbühne Dresden realisiert.